Was Sie für Ihre Reise nach Südafrika wissen müssen!

Südafrika kann man nicht bereisen – es ist ein Land, durch das man in aller Ruhe ziehen muss. So weit und ungezähmt und mit einer Naturschönheit, die auf dem afrikanischen Kontinent ihresgleichen sucht.

Die nachstehenden Informationen, die Sie bitte aufmerksam lesen wollen, tragen zum  Erfolg Ihrer Südafrika-Reise bei.

Allgemeines

Fläche:

221.037 qkm

Einwohner:

42,4 Millionen

Hauptstadt:

Pretoria (1 Mio Einwohner)

Sprache:

Afrikaans, Englisch (Amtssprache)

Angrenzende Länder: 

Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, Swaziland, Lesotho

Apotheken
Apotheken sind im Telefonbuch unter Chemist, Apteek oder Pharmacy  zu finden. Sie verkaufen auch Drogeriewaren, z.B. Filme. Medikamente sind ohne Rezept (meist erheblich preiswerter als in Deutschland) erhältlich. 

Ärztliche Versorgung
Die ärztliche Versorgung in Südafrika ist sehr gut und hat europäischen Standard. Die Krankenhäuser der großen Städte sind gut eingerichtet und bieten sämtliche Behandlungsmöglichkeiten. Die Einweisung in ein Krankenhaus erfolgt normalerweise durch den Arzt. In Notfällen können Kranke auch sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Ein vorheriger Anruf, falls es die Situation zulässt, ist erforderlicher.

Behandlungskosten müssen Besucher selber tragen. Es empfiehlt sich daher unbedingt eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, denn Krankenscheine aus Deutschland werden nicht anerkannt. Nur einige wenige private Krankenversicherungen decken auch den Urlaub in Südafrika mit ab – fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach. Ärzte stehen im Telefonbuch unter Medical Practitioners oder Mediese Praktisyns und Krankenhäuser unter Hospital . Der landesweite Notruf für Krankenwagen ist Tel. 10 22. 

Autofahren
In Südafrika herrscht Linksverkehr. Hat man sich daran gewöhnt klappt das Autofahren recht gut. Die Verkehrsregeln entsprechen ungefähr den europäischen Regeln. Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Südafrikaner fahren zwar schnell, sind aber trotzdem rücksichtsvolle Autofahrer. Es ist üblich den Randstreifen zu befahren oder ziemlich weit links zu fahren um schnellere Autos überholen zu lassen. Der Überholende bedankt sich dann meist durch das Setzen des Warnblinkers. Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften 60 km/h, auf der Landstraße

100 km/h und auf der Autobahn 120 km/h. 
Um in Südafrika ein Auto zu fahren, benötigen Sie einen internationalen Führerschein. Diesen können Sie bei der Führerscheinstelle beantragen. Der neue EU-Führerschein im Scheckkartenformat ist nicht identisch mit dem internationalen Führerschein. Der internationale Führerschein ist ein Reisedokument, das von den Straßenverkehrsbehörden (Führerscheinstellen) aufgrund zwischenstaatlicher Verträge ausgestellt wird. Er soll vor allem den amtlichen Verkehrsüberwachungsorganen (insbesondere der Polizei) die Feststellung erleichtern, ob ein ausländischer Kfz-Führer mit der für sein Fahrzeug erforderlichen Fahrerlaubnis unterwegs ist. Bei dem EU-Führerschein handelt es sich lediglich um ein europarechtlich vereinheitlichtes Muster des nationalen deutschen Führerscheins.

Südafrika verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Sehenswürdigkeiten sowie Unterkünfte außerhalb der Städte sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet. Es herrscht Anschnallpflicht und Alkoholverbot. 

Automobilclubs
Die Automobile Association of South African (AA) gewährt ihre kostenlosen Dienstleistungen (Karten, Rat, Hilfe) auch Mitgliedern eines deutschen Automobilclubs bei Vorlage ihres Mitgliedausweises. 

Banken
Alle großen Banken haben Niederlassungen und Geldautomaten in allen größeren Städten. Die Öffnungszeiten sind wochentags von 09h00 bis 15h30 und samstags von 09h00 bis 11h00. An Sonntagen sind sämtliche Banken, außer an den internationalen Flughäfen, geschlossen. In kleineren Orten sind die Öffnungszeiten oft kürzer.

Mit Kreditkarte und Geheimnummer kann auch an den Geldautomaten Bargeld abgehoben werden, ohne Geheimnummer und mit Kreditkarte direkt am Bankschalter. An den Geldautomaten der meisten Banken wie Nedbank oder ABSA kann ebenfalls mit einer EC-Karte mit Maestro-Zeichen und Geheimnummer Geld abgehoben werden, sofern der Geldautomat das Maestro-Zeichen trägt. Zum Umtausch von Bargeld und zur Einlösung von Reiseschecks benötigen Sie immer Ihren Reisepass.

Der Wechselkurs in Südafrika ist oftmals erheblich besser als bei Ihrer Bank in Deutschland. Tauschen Sie aus diesem Grund nur wenig Bargeld vor Ihrer Reise.

Bevölkerung
Das südafrikanische Volk ist eine Rainbow Nation mit einem bunten Bevölkerungsgemisch, das sich aus ca. 43 Millionen Menschen zusammensetzt. Davon sind ca. 77% Afrikaner, 10% Weiße, 9% Coloureds, 3% Asiaten.

Camping- und Caravan Parks
Camping und Reisen mit dem Caravan ist bei dem guten Wetter in Südafrika ideal. Es gibt mehr als 800 bestens ausgestattete Campingplätze, denen großenteils Caravan-Parks angeschlossen sind. Caravans können in allen größeren Städten gemietet werden. Zelten und Übernachten im Caravan ist nur auf Campingplätzen (oder Caravan-Parks) gestattet

Devisen
Die Währung in Südafrika ist der Rand, der in 100 Cents unterteilt ist. Es gibt Banknoten zu 10, 20, 50, 100 und 200 Rand.  Münzen zu R1, 50 c, 20 c, 10 c, 5 c, 2 c und 1 c. Umtauschkurse erfahren Sie in den Banken und in der Tagespresse.

Die Mitnahme von Reiseschecks ist zu empfehlen. Eurocheques werden nicht akzeptiert. Bargeld können Sie in Banken, Wechselbüros und bei Wechselstellen wie Thomas Cook oder American Express wechseln. Kreditkarten sind in Südafrika weit verbreitet. In allen besseren Hotels, Restaurants und Geschäften können Sie mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. Am weitesten verbreitet sind Diners Club, Eurocard/Mastercard, American Express und Visa. In ländlichen Gebieten werden Kreditkarten häufig nicht akzeptiert. Benzin kann an Tankstellen nur bar bezahlt werden. Die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist auf 500 Rand beschränkt.

Diplomatische Vertretungen in Südafrika

Botschaft: 180 Blackwood St., Arcadia, Pretoria, 0083, Tel.: 012 / 4278900,

Fax: 012 / 3439401

Generalkonsulat: 825 St. Martini Gardens, 74 Queen Victoria St., Kapstadt, 8001,

Tel.: 021 / 4242410, Fax: 021 / 4643045

Einreise
Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise lediglich einen Pass, der noch für die Dauer von mindestens 30 Tagen über das Reiseende hinaus gültig ist. Der Pass muss außerdem mindestens 2 leere Seiten für die Einreise- und Ausreisestempel enthalten.

Visa für Nachbarländer werden jeweils an der Grenze erteilt. Wenn Sie beabsichtigen, in die Nachbarländer zu reisen, sollte Ihr Reisepass bei Einreise noch 6 Monate gültig sein.

Elektrizität
Die Spannung in Südafrika beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Da dreipolige Steckdosen verwendet werden, benötigen Sie einen Adapter für europäische Stecker. In neue Steckdosen passen auch zweipolige Stecker. Die Adapter liegen in den Hotels aus, sind aber auch in Kaufhäusern oder Elektrofachgeschäften erhältlich. Die meisten Hotels haben 110 Volt Anschlüsse für elektrische Rasierapparate und kleine elektrische Geräte.

Essen und Trinken
Die Küche Südafrikas ist so verschieden wie seine Bevölkerung. In den Städten wie Pretoria, Johannesburg oder Kapstadt, reihen sich erstklassige Restaurants mit internationaler Küche aneinander, auf dem Land herrschen dagegen einfachere Gerichte vor. Die traditionelle afrikanische Küche, auch "Malay food" genannt, taucht nur auf wenigen Speisekarten auf. Kulinarische Spezialitäten sind "bredies" - Eintöpfe mit Hammelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüse, oder "boboties", leicht gewürzte Fleischtöpfe mit goldbrauner Sauce. Unbedingt probieren sollten Besucher ein Straußen-Filet oder Springbock-Gerichte. Wer Südafrika besucht, wird immer wieder den Ausdruck "Braai" vernehmen - die Bezeichnung für Grillfeste und eine der ältesten Traditionen des Landes. Gerne werden zu dieser Gelegenheit die Boerewors verzehrt, würzige Bauernwürste, die meist mit Maisbrei (pap) serviert werden. Die südafrikanischen Weine haben einen sehr guten Ruf: Viele Marken bekommen Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, eine gute Hand voll ist ausgezeichnet, und viele Marken sind bekannt für gute Qualität. Im internationalen Vergleich sind die Weine noch ziemlich billig. Einheimische und ausländische Biermarken sind in Südafrika zahlreich vertreten, am gängigsten sind Amstel, Castle, Lion und das Windhoek-Bier aus Namibia. Das Leitungswasser in Südafrika ist bedenkenlos trinkbar.

Feiertage
Südafrika hat seit 1994 zwölf Feiertage. Dies sind neben dem Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag (Familientag) und Weihnachten:

21.03.     Tag der Menschenrechte

27.04.            Tag der Freiheit

01.05.     Tag der Arbeit

16.06.            Tag der Jugend

09.08.     Nationaler Frauentag

24.09.            Nationaler Feiertag

24.09.     Tag des Erbes

16.12.            Tag der Versöhnung


26.12.     Tag des Guten Willens


Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, gilt der folgende Montag als Feiertag 

Ferientermine
Die Provinzen haben unterschiedliche Ferientermine:

Sommer: Anfang Dezember bis Mitte Januar (etwa 6 Wochen)

Ostern: März/April (2 Wochen)

Winter: Juni/Juli (ca. 3 Wochen)

Frühjahr: September/Oktober (1 bis 2 Wochen)

Vor allem in der Hauptferienzeit, in der meist auch die Preise kräftig steigen, kann es zu Engpässen, z.B. bei Übernachtungen, kommen; rechtzeitige Buchung wird daher empfohlen.     

Ferngespräche
Südafrika hat ein modernes, gut ausgebautes Telefonnetz. Es gibt öffentliche Münz- und Kartentelefone. Telefonkarten zu 10, 20, 50 und 100 Rand werden in Postämtern, an Flughäfen und in Geschäften der Zeitschriftenkette CNA verkauft. Ein Gespräch nach Deutschland kostet tagsüber etwa 25 Rand pro Minute.

Wichtige Vorwahlnummern:                             Wichtige Rufnummern:                      
Deutschland: 0949                                          Auskunft National: 1023
Österreich: 0943                                             Auskunft International: 1923
Schweiz: 0941                                                Polizei: 10 111
Nach Südafrika: 0027                                      Rettungswagen-Notruf: 10 177

Fotografieren
Beim Fotografieren von Menschen sollten Sie, wie in anderen Ländern auch, um Erlaubnis fragen. Aufnahmen von militärischen Anlagen, Polizeistationen und Gefängnissen sind nicht erlaubt. In den größeren Städten können Filme innerhalb weniger Stunden entwickelt werden. Filme sind überall zu haben, aber viel teurer als in Deutschland. Denken Sie auch an Ersatzbatterien.

Gepäck
Bei Flugreisen ist das Gewicht Ihres Gepäcks begrenzt und zwar auf 40 kg in der First Class,  30 kg in der Business Class und 20 kg in der Economy Class. Für Safari-Flüge ist das Gepäckgewicht meist auf 10 bis 12 kg beschränkt.

Golfgepäck wird z.B. bei South African Airways bis maximal 15 kg auf allen direkten SAA-Langstreckenflügen kostenlos befördert.

Geschäftszeiten
Die meisten Geschäfte sind montags bis freitags von 08h30 bis 17h00, samtags von 9h30 bis 13h00 geöffnet, manche auch länger. Viele Geschäfte sind am Montagvormittag geschlossen. Etliche große Einkaufszentren sind samstags und sonntags geöffnet.

Gesundheit
Für Südafrika sind keine Schutzimpfungen vorgeschrieben, empfohlen wird aber eine Hepathitis-A-Prophylaxe. Eine Schutzimpfung gegen Gelbfieber ist für Reisende aus Gelbfiebergebieten vorgeschrieben. In Mpumalanga einschließlich des Krüger Nationalparks und des östlichen Küstenstreifens von KwaZulu Natal besteht das ganze Jahr über Malariagefahr. Eine medikamentöse Prophylaxen ist zu empfehlen, außerdem vorbeugende Maßnahmen wie körperbedeckende Kleidung, Anti-Mückenmittel und Moskitonetze für das Bett. Bitte holen Sie sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxenmaßnahmen rechtzeitig Informationen und ärztlichen Rat ein. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. In stehenden Gewässern sollten Sie wegen Bilharziosegefahr nicht baden. Zum Schutz gegen Zecken sollten Sie bei Fußmärschen durch hohes Gras lange Hosen tragen und Anti-Insektenmittel benutzen. Folgen Sie stets den Anweisungen Ihres Reiseleiter, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Kleidung
Die Kleidung sollte dem warmen, gemäßigten Klima angepasst, also leicht und luftdurchlässig sein. Für höher gelegene Gebiete und kühle Abende ist ein leichter Pullover/Strickjacke sowie ein Regenschutz angebracht, auch etwas wärmere Kleidung für den südafrikanischen Winter (Juni,Juli, August). Im Allgemeinen ist legere Kleidung ausreichend, in besseren Restaurants wird jedoch formelle Kleidung (Krawatte und Jackett für den Herrn) empfohlen.

Klima
Südafrika hat ganzjährig ein gutes, subtropisches Reiseklima ohne ausgeprägte Regenperiode. Das Binnenland ist niederschlagsarm, das Tiefland niederschlagsreicher. Am Kap ist das Klima mittelmeerähnlich, der Küstenstreifen von Natal ist subtropisch bis tropisch. Die Temperaturen schwanken zwischen 0 und 15 Grad in kalten bis milden Wintern (April bis September) und 20 bis 40 Grad in warmen bis heißen Sommern (Oktober bis März).

Da das Land auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten in Südafrika entgegengesetzt zu denen in Europa. Die heißesten Monate sind Dezember und Januar. Im Mai und Juni bringt der Herbst warme Tage und kühle Nächte. Wanderer lieben den Frühling und den Herbst, Sonnenhungrige den Sommer. Der Winter, von Juli bis September, eignet sich am besten für Wildbeobachtungen.

In Südafrika gibt es drei verschiedene Niederschlagsregionen. Die Südwestspitze mit Kapstadt hat als einzige Region Winterregenfälle zu verzeichnen. Die südlichen und östlichen Küstenregionen haben tropische, fast ganzjährige Schauer.

Mehrwertsteuerrückerstattung
Ausländische Touristen erhalten ihre gezahlte Mehrwertsteuer (VAT) zurück, vorausgesetzt der Wert der gekauften Ware beläuft sich auf mehr als R 250. VAT wird bei der Ausreise an einem hierfür besonders eingerichteten Schalter ausgezahlt. VAT von 14 % wird auf fast alle Waren und Dienstleistungen erhoben. Ausländische Touristen können die gezahlte Mehrwertsteuer zurückfordern, die sie auf Waren, die sie außer Landes mitnehmen, gezahlt haben. Originalrechnungen, Reisepass und alle Waren, für die Mehrwertsteuer zurückgefordert wird, müssen am „VAT refund administration office" oder einem südafrikanischen Zollbeamten bei der Ausreise vorgelegt werden, und die gesamte Mehrwertsteuer wird dann zurückgezahlt.

The VAT Refund Administrator (Pty) Ltd 
P.O.Box 107
Johannesburg International Airport 
Post Office 1627 
Tel.: 011 390 2970 
Fax: 011 390 2787

Mietwagen
Wer einen Wagen in Südafrika mieten möchte, muss im Besitz eines internationalen Führerscheins sein, der bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle erhältlich ist. Je nach Mietwagenfirma muss der Fahrer 21 bis 23 Jahre alt  und mindestens seit 2 Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins sein.

Alle Grenzüberschreitungen müssen unbedingt bereits bei Buchung bekannt gegeben werden, damit ein „Over Border Pass“ beantragt werden kann. Ohne diesen Pass kann die Einreise verweigert werden.

Mietwagen sind in Südafrika preiswerter als in Deutschland. In allen großen Städten gibt es Niederlassungen der bekannten Vermieter wie Avis, Budget, Europcar oder Hertz. Wer sich in Namibia ein Auto mieten will, kann sich überlegen, ob er zuerst nach Südafrika fliegt und sich dort das Auto mietet, da in Namibia die Mietpreise fast doppelt so hoch sind.

Mobiltelefone
Funktionstüchtig sind die Mobiltelefone der Netze D1, D2 und E-Plus. Wer in Deutschland PrePaid Karten benutzt, muss in der Regel sein Handy von seinem Netzbetreiber gegen Gebühr für das Ausland freischalten lassen. An den Flughäfen werden Mobiltelefone und PrePaid Karten vermietet.

Nebenkosten
Die Preise entsprechen in etwa denen in Deutschland. Das Angebot an preiswerten Mahlzeiten und Snacks im Schnellimbiss ist groß, aber auch in Restaurants sind die Preise günstig.

Die folgende Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit, kann aber einen Anhalt für die zu erwartenden Kosten geben.

1 Hamburger

ab R 15,00

1 Sandwich

ab R 10,00

1 Flasche Bier

ab R 10,00

1 Tasse Kaffe/Tee

ab R 10,00

1 Aperitif 

ab R 12,00

1 Whisky Soda (Hotel)

ab R 18,00

1 Fl. Wein(Hotel)

ab R 45,00

1 einfaches 3-Gang-Menü

ab R 95,00


1 á la carte-Gericht

ab R 65,00

1 Büfett-Frühstück

ab R 80,00

1 Schachtel Zigaretten

ab R 15,00

1 Liter Benzin

ab R  4,40

Post
Die Zustellung nach Übersee benötigt per Luftpost mindestens eine Woche. Die Briefkästen sind rot und säulenartig. Gebühren nach Europa: Postkarten 1,30 Rand Brief 1,90 Rand.

Postämter: 
Mo bis Fr 8:30 - 16:30, Sa 8:00 - 12:00.

Restaurants
Von internationalen Fast-Food-Ketten bis zum gediegenen Feinschmeckerlokal findet jeder das passende Ziel für seine Geschmacksrichtung und seinen Geldbeutel. Beim Betreten eines Restaurants ist es üblich zu warten, bis einem ein Tisch zugewiesen wird. Bei besonders guten und beliebten Gaststätten sollte man vorab einen Tisch reservieren lassen. Ist eine Gaststätte nicht zum Ausschank von alkoholischen Getränken lizenziert (neben der Eingangstür: unlicensed), kann man seine Getränke mitbringen; sonst findet man die Angaben Y = Lizenz für Wein und Bier nur zu den Mahlzeiten, YY = Lizenz für Wein und Bier, YYY = Lizenz für Wein, Bier und Spirituosen.

Rauchen in Restaurants und öffentlichen Einrichtungen ist nur bedingt erlaubt.

Pubs sind montags bis samstags von 10h00 bis 24h00 geöffnet.

Sicherheit
In Südafrika gibt es große soziale Unterschiede. Viele Menschen, besonders die Schwarzen, sind oft arm und arbeitslos. Aus diesem Grund muss Südafrika mit einer hohen Kriminalitätsrate kämpfen. Unter dem Apartheitsregime gab es eine brutale Polizei, die das Problem großen Teils mit nicht zu rechtfertigenden Methoden im Griff hatte. Nach dem Übergang der Macht zu den Schwarzen wurde im Polizeiapparat ein Vakuum hinterlassen, das leider bis heute nicht gestopft werden konnte. Leider ist auch der Reisende davon betroffen. Besondere Vorsicht sollte in Großstädten gelten. Die Innenstadtbereiche von Johannesburg, Durban und Pretoria sowie die Strecke zwischen der Waterfront und der Innenstadt in Kapstadt sollten nach Einbruch der Dunkelheit und an Wochenenden gemieden werden - nehmen Sie lieber ein Taxi (nur von bekanten Unternehmen). Schon tagsüber ist Vorsicht geboten. Stadtbesichtigungen vor allem in Johannesburg am besten nur in organisierter Form. Lassen Sie das Gepäck niemals unbeaufsichtigt vor dem Hotel oder in der Empfangshalle stehen. Wertsachen und Geld sollten Sie im Safe des Hotels aufbewahren. Gehen Sie nicht ohne ortskundige Begleitung in die Townships, sondern nur im Rahmen einer geführten Tour. Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und zum Teil in Kapstadt. In Kapstadt ist die 1. Klasse zur Hauptverkehrszeit relativ sicher. Bei einer Fahrt mit Ihrem Mietwagen durch eine Stadt sollten Sie Fenster und Türen verschlossen halten. Stellen Sie außerdem im Wagen keine Wertsachen zur Schau, sondern legen Sie diese Sachen in den Kofferraum. Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz KwaZulu-Natal und durch die Transkei in der Provinz Ostkap sollten weiterhin vermieden werden. Der südafrikanische Automobilclub AA rät, Überlandfahrten nur tagsüber zu unternehmen und Etappenziele vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen.

Sprachen
Südafrikas kulturelle Mischung spiegelt sich in verschiedenen Sprachen und Dialekten wider. Es gibt 11 offizielle Landessprachen. Die verbreitesten Sprachen sind Englisch, Afrikaans und Xhosa. Die anderen Sprachen sind: Ndebele, Northern Sotho, Southern Sotho, Swati, Tsonga, Tswana, Venda, and Zulu. Insgesamt werden in Südafrika etwa achthundert Sprachen und Dialekte gesprochen. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung sprechen heute Afrikaans, die Mehrheit der Bevölkerung ist zweisprachig. Mit Englisch werden Sie aber überall verstanden, da Englisch die Vorrangstellung als Amtssprache hat.

Souvenirs
Typische Mitbringsel sind Kunstgegenstände, wie Tonkrüge, Holzschnitzereien, handgewebte Teppiche oder Tonkrüge. Jeder Stamm, ob Zulu, Xhosa oder Bantu, hat seine eigene Kunstform, deshalb gibt es so viele verschiedene Kunstgegenstände. Typisch für die Ndebele sind Perlenarbeiten, zum Beispiel bestickte Stoffpuppen, oder Messing- und Kupferarmreifen. Die Zulus sind bekannt für ihren Perlenschmuck, die Tierschnitzereien und Getreidekörbe. Eine große Auswahl bieten die zahlreichen Wochenmärkte in Städten und Dörfern. Die bekanntesten sind der Indian Market in Durban mit exotischen Gewürzen, Schmuck, Kleidern und Schnitzereien, und der Greenmarket in Kapstadt.

Tankstellen
Das Netz der Tankstellen ist dicht geknüpft. Benzin ist preiswerter als in Deutschland (etwa 45 Eurocent je Liter). Die Öffnungszeiten sind meistens von 07:00 bis 18:00 Uhr. Die großen Ketten wie BP oder Shell haben einen 24-Stunden-Service. Benzin kann nicht per Kreditkarte sondern nur bar bezahlt werden. Meistens werden Sie nicht selber tanken, sondern Sie teilen dem Tankwart mit für wieviel Geld Sie tanken möchten. Gerade in abgelegenen Gebieten sollten Sie darauf achten, dass auch wirklich Benzin eingefüllt wird.

Taxi
Taxis müssen per Telefon bestellt werden. Standplätze sind sehr selten.

Die Tarife sind regional unterschiedlich. In der Regel liegt die Grundgebühr bei R3,00 plus R3,00 je Kilometer.  Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie nur Taxis bekannter und großer Unternehmen rufen.  Besser ist es, immer eine Taxinummer bei sich zu tragen, damit man jederzeit ein Taxi rufen kann.

Trinkgelder
Bei Rundreisen mit Reiseleitung sind Trinkgelder für die im Reisepreis enthaltenen Leistungen eingeschlossen. Für individuelle Dienstleistungen, z.B. an Reiseleiter und Busfahrer, ist ein Trinkgeld in Ihr Ermessen gestellt.

Im Hotel erhalten Gepäckträger und Zimmermädchen R 3,00 bis R 10,00. In Restaurants sind Servicegebühren in der Regel nicht in den Rechnungen enthalten. Ein "Tip" von 10 Prozent des Betrages ist üblich, kann bei sehr gutem Service natürlich auch mehr sein. Taxifahrer erwarten ebenfalls 10 Prozent. Tankwarte erhalten optional Trinkgeld, doch bei Scheibenwäsche und freundlicher Bedienung ist ein "Tip" durchaus angebracht. Parkplatzwächter in den Städten erhalten 3 bis 8 Rand.

Zeitverschiebung
Während des europäischen Sommers gibt es dank der Sommerzeit keinen Zeitunterschied. In den übrigen Monaten gehen die Uhren Südafrikas den mitteleuropäischen nur um eine Stunde voraus, es gibt also bei der Anreise keine Belastung durch Zeitverschiebung.

Zoll
Alle Güter für den persönlichen Gebrauch sind zollfrei. Erwachsene dürfen 1 Liter Spirituosen, 2 Liter Wein, 400 Zigaretten und 50 Zigarren zollfrei einführen.